Schoten

Wenn Papa einen Bart hat, hat Mama auch einen!

„Mama Bart“ ruft unser kleiner Mann vergnügt, wohl wissend dass Mama dann empört rufen wird: „Neeeiiinn! Nicht ‚Mama Bart‘! Papa Bart!!“. Dann wird er vergnügt wiederholen: „Mama Bart!“ und sich kaputt lachen und dabei die süßen Händchen vor den Mund schlagen und sich zum lachen nach vorn beugen…

Immer arbeiten!

Die Phrasen: „Papa immer arbeiten!“
und „Mama im1mer arbeiten!“
sind unserm Söhnchen mittlerweile so geläufig, dass er sie zu jeder Tages- und Nachtzeit aufsagen und ergänzen kann. Wir sind daran ganz unschuldig! Das hat er quasi (fast) alleine gelernt. Wir haben nur ein wenig unterstützt. Er sieht es ja auch den ganzen Tag.
Weiter so! Immer … arbeiten!

Schuhe aus!

Unser Sohn ist besorgt um die Sauberkeit in der Wohnung. Als ich heute nach hause kam, zeigte er auf meine Schuhe: „Papa Schuhe ausziehen!“
Er merkt offenbar noch nicht so richtig, WER hier der Schmutzfink ist!

Ungehalten …

„Aua!“ Hat sich der Kolja gerade die Hand geklemmt: „Verdammt!“
Das kann er also auch schon sagen…
Wenn ihn was nervt, dann kommt auch schon mal ein „Männo!“
Aber bleibt immer cool: Als er sich die Hand neulich klemmte blieb er sachlich. Anstatt zu schreien sagte er zur Mama ganz ruhig: „Mama, klemmt!“

Fifi tommt!

„Fifi“ heißt sie, und ist unsere neue Babysitterin, die etwa seit einem halben Jahr bei uns sittet. Eigentlich heißt sie ja Sophie, aber unser Sohnemann hat seinen Spitznamen für sie festgelegt, und es klingt ja auch ganz pfiffig, oder?

Wer hat hier die Hosen an?

Neulich höre ich (noch im Bett) den entsetzten Aufschrei meiner Frau aus dem Kinderzimmer: „Mein Gott, was ist denn hier passiert?“. Ich raffe mich auf und schleiche im Schlafanzug zum Ort des Geschehens. Unser Sohn sitzt in einem riesen Haufen chaotisch verstreuter Bücher. Ich meinte dass ein finsterer Blick hier mehr wirkt als tausend Worte, und schaue ihn möglichst streng an. Sohn schaut ernst zurück und bellt: „Papa Bett!“

„noma!“

Wenn etwas Spaß gemacht hat. liebt Kolja die Wiederholung: „Noma!“, was soviel heißt wie „nochmal“ kommt dann endlos lange, bis wir sagen: „lezema“ (Letztes Mal). Das versteht er sofort. So kann er endlose Wiederholungen von Hände reichen und „Guten Appetit“-Sagen vertragen, auch in der Stille-Variante, wo man sich nur mit dem ersten Finger antippt und Guten-Appetit flüstert. Auch Schaukel-Drehen oder „Kabine-Kabeine-Kabumm!“ hält er bis zum „lezema“ aus. Wir können ihm aber nicht jeden Wunsch erfüllen. Neulich, als wir draußen beim Nachtisch saßen, krabbelte ein Marienkäfer an meinem Bein hoch. Birgit machte ihn darauf aufmerksam: „Sieh mal Kolja, ein Marienkäfer!“ Er war ganz fasziniert. „Krabbelt!“ sagte er schlau. Als der Marienkäfer seine Flügel ausbreitete und davon flog, war Kolja ganz traurig. „Noma Käfer!“ …

Ein Abräumer

Unser Kleiner Man entwickelt sich im rasenden Tempo zu mehr Selbststängigkeit. Manchmal freut uns das. Heute gegen Abend nach einem langen Tag draußen sahen wir ihn auf einmal nach Vorbild seiner Eltern, aber ganz auf Eigeninitiative hin, alle seine Spielgeräte säuberlich in die Garage fahren und dort in einer ordentlichen Reihe hintereinander parken. Als die Tür noch nicht zuging, lud er vor den staunenden Augen seiner Eltern alles noch einmal geschickt um, sodass er die Türe schließen konnte. Als sie dann halb zu war, drehte er sich um und sagte warnend zu sich: „Finger!“, nahm sie aus dem Spalt und zog die Tür am Mittelholm wie selbstverständlich zu. Als hätte er das gründlich gelernt und immer schon so gemacht. Dann hat es ihm aber wohl doch selbst sehr gefallen, denn er klatschte applaudierend in die Hände und rief sich ermutigend ein „Super“ zu. Da haben wir glatt mitgeklatscht.
Nicht alles ist aber mitunter so erfreulich mit anzusehen. Heute morgen fanden ihn die Nachbarn in ihrem Garten, denn er wollte mit Matteo spielen. Da der Maschendrahtzaun im Weg war, kletterte er einfach unten durch. Der Zaun ist eigentlich intakt, da war der Zaun aber wohl auch ganz baff. Unser Kleiner Mann ist 2 Jahre und einen Monat alt. Ihn kann jetzt schon fast nichts mehr aufhalten…

Tschinketschunk

Das Mit dem Bitte und Danke ist manchmal noch ein wenig durcheinander, aber sich entschuldigen geht schon: „Tschinketschunk“! Danke lieber Kolja!

Opa lernt zählen

Opa lernt mit Kolja zählen. Er fängt an: „Eins, zwei, drei …?“
Kolja: „Super, Opa!“

nicht umfallen!

Er wird schon richtig alt(klug), unser Kolja!
Da fängt er am Esstisch nach Radiomelodien an zu tanzen (im Sitzen, mit dem Oberkörper), und als ich mitmache sagt der Drei-Käse-hoch doch zu mir: „Nicht umfallen, Papa!“ – im Sitzen!

Kolja gleich schreiben!

Variabilität und Reaktionsvermögen sind wichtige Eigenschaften eines erfolgreichen Menschen. Mama beschriftet gerade eine CD. Kolja:“Kolja auch schreiben!“. Mama will nicht ihre schönen CDs beschmiert haben: „Nein Kolja, das geht jetzt gerade nicht“. Kolja: „Kolja gleich schreiben!“

neue Wörter

Im Urlaub hat Kolja ein synthetisches Wort erschaffen, welches das Unaussprechliche ausdrücken kann: „nonikotinoni“. Es gibt einige Varianten davon. Es ist ein Joker, immer wenn es etwas Wichtiges zu sagen gibt, was Mama und Papa vielleicht nicht sofort verstehen sollen, oder was die intellektuelle Überlegenheit Koljas ausdrücken soll.

Was bin ich?

Auf diese Frage hat unser Sohn schon eine Antwort. Ich fragte ihn heute, ob er noch ein Baby sei. „Nee!“ „Was bist du denn?“ „Ein Kolja!“
Hmmm…

Wenn der Kolja groß ist …

… dann darf er ja alles das machen, was der Papa jetzt schon darf: Bier trinken, Wein trinken, Pfeife rauchen, Auto fahren… Das ist natürlich sehr attraktiv. Er wartet jeden Moment auf den Augenblick, wenn es soweit ist.
Jetzt hat die Mama ihn gewogen, und festgestellt, dass er schon 14 Kilo wiegt! Die freudige Nachricht teilt sie ihm strahlend mit: „So groß ist der Kolja schon!“. Das Ist das ersehnte Stichwort: „Kolja Bier trinken!“

Der Kindergarten hat angefangen!

… und unser Sohn fällt schon in der ersten Woche dadurch auf, dass er einem anderen Kind sein Butterbrot wegfuttert.
Und auch die Kindergärtnerin sollte besser auf sich aufpassen. Er hat ihr unbemerkt während dem Morgenkreis die Schuhbänder aufgeschnürt. Also, langweilig wird uns nicht so schnell…

zum Essen …

Unser Sohn liebt das Essen. Das hat er immer schon getan, und es scheint ein stabiler Faktor in seinem leben zu bleiben. Es gab Zeiten, als er etwa 1 Jahr alt war, dass er in der Lage war mehr zu verdrücken und in seinen kleinen Bauch reinzustopfen, als wir es konnten. Das war schon leicht besorgniserregend. Es hat sich mittlerweile auf einem normalen Level eingependelt, worüber wir sehr froh sind.
Doch auch schon nach dem ersten Mittagessen im Kindergarten nahm uns die besorgte Kindergärtnerin beiseite, um uns zu fragen, ob „er immer so viel“ esse. Wir bejahten etwas verlegen. Offensichtlich hat er es anfangs ohne Mittagessen nicht ausgehalten, denn schon ein der ersten Kindergartenwoche hat er angeblich einem anderen Kind sein Butterbrot weggegessen…
Glücklicherweise merkt er immerhin noch, dass er voll ist. Heute lag er zufrieden auf dem Wickeltisch nach dem Abendessen und sprach zu Birgit: „Mann, hab ich viel gegessen!“
Stimmt.

ausziehen!

Kolja sitzt auf Mamas Schoß. Er fummelt an ihrem T-shirt herum: „ausziehen!“
Mama schaut ihn erstaunt an. „Und dann?“
Er überlegt einen Moment. „Dann wieder anziehen“.
Ok, doch noch nicht zu frühreif…

Ein neues Bett

Wir haben uns neue Möbel geleistet, natürlich wieder 2nd-hand bei unserem Lieblingslieferanten Emmaus. Eine schöne Küchen-Anrichte aus Kiefer, gut erhalten, einen Kleiderschrank für Kolja und ein Bett. Kolja war begeistert von seinem neuen Hochbett mit Rutsche und Leiter. „Ich klettere hoch – super!“ lobt er sich. Er rutscht mittlerweile auch gern runter, etwas was er normalerweise nicht so gern macht. Aber nicht zu oft! Vor der Wiederholung warnt er: Dann ist aber Schluss!“

Ein Laster kann Tote erwecken

Im Auto pennen unsere Kleinen ja bekanntlich gern. Das ist unpraktisch für uns Eltern und deshalb unbeliebt. Ohne den richtigen Trick kommt man aber nicht weit. Wir haben ihn: „Kolja guck mal, ein Laster“ Kolja ist schlagartig hellwach: „Was?…wo??““

küssen erlaubt!

Heute kam unser Söhnchen mit einem riesen Horn aus dem Kindergarten. Die Kindergärtnerin warnte uns vor: „Seien Sie nicht überrascht. Kolja hat versucht ein Mädchen aus seiner Gruppe zu küssen. Dabei sind sie zusammengeprallt und lagen beide übereinander auf dem Boden“ (Da haben sie wohl wieder „Bumms!“ gemacht). Wir haben nach dem ersten Lach-Koma darauf hin mit ihm die Situation einmal im Rollenspiel einstudiert. Wenn er sie fragt, ob er sie küssen darf, und sie ja sagt, weiß er jetzt, wie er richtig an sie ran kommt. Zunächst ohne Bumms…

Hose voll!

Wir wünschen uns, dass Kolja bald trocken ist. Das ist noch nicht ganz erreicht, aber er weiß schon sehr gut, wann es Handlungsbedarf gibt und kann das auch immer treffender ausdrücken: Neulich wollte ich ihn umziehen. Er drehte sich auf den Rücken und zeigte auf seine Hose: „Ne, erst wickeln. Ist alles voller Scheiß!“

Geküsst!

Birgit schmuste mit unserm kleinen Schatz, und küsste ihn dabei versehentlich auf den Mund. Erschrocken sagte sie: „Oh, was war das?“ Antwort: „Meine Schnauze!“

Verwirrspielchen

Kolja spielt mit seinen Eltern. Er fängt an: „Hallo, schön dass du da bist. Hallo Mama!“ Mama: „Hallo Kolja!“ „Ne, nich machen!“ „Ok, … äh… Hallo Papa!“ „Ne, auch nich hallo Papa! Hallo Mama!“ zu Kolja: „Äh… Hallo Mama…?“ „Ne, ich bin Kolja, du bist Mama!“

Selbstbewusst!

Kolja möchte sich nicht mehr küssen lassen. Mama ist enttäuscht. „Kann ich dich denn auf die Wange küssen?“ „Nee!“ „auf die Nase?“ „Nee! Nich auf die Nase“ „die Haare?“ „Nee, nicht die Haare!“ „Was kann ich dich denn küssen?“ „die Füße“!    :-0

Kolja sitzt mit Papa am Abendbrottisch. Er legt dem Papa eine Scheibe Wurst aus der Packung neben das Brettchen auf den Tisch. „Das ist für dich Papa“ „Oh, Danke!“ sage ich. „Ja. Den Rest lassen wir für mich“    :-/

Aber bitte!

Bei uns im Haus gelten jetzt strenge Höflichkeitsformulierungen: Birgit saugt den Teppich, und hat dazu die Ecke aufgeschlagen. „Kolja, kannst du mir mal die Ecke wieder zuschlagen?“ „Mama, das heißt: Kannst du mir mal BITTE den Teppich zuschlagen!?“ „Ja, kannst du mir BITTE den Teppich zurück schlagen!“ „Ja, so ist richtig!“

„Und weg bist du!“

Wir lernen alte Abzählspielchen: „Ene mene miste, es rappelt in der Kiste, ene mene muh, und weg bist du!“ Ein Heidenspaß. Kolja ist dran: „Ene mene miste, … und weg bist du!“      So geht’s auch…

Beim Zahnarzt

Kolja kommt vom Besuch beim Zahnarzt zurück.
„Der war cool!“
Ich frage: „Ja? Was hat er denn gesagt?“
„Mund auf!“

Es ist Zeit…

Kolja: „Mein Uhr hängt oben, anne Wand. Muss mal gucken, ob schon halb spät is!“

selber Aufwachen

Heute bleibt unser Söhnchen erstaunlich lang im Bett. Sind ja auch schließlich Ferien! Aber 10 Uhr ist schon ungewöhnlich spät. Ich geh hin. Er ist schon halb wach und möchte eigentlich nicht, dass ich da bin. Er dreht sich rum und sagt: „Nee, Ich will mich selbst aufwachen!“

Diesen Tee macht eine …

Wir üben gerade reimen. Das, dachte Birgit Birgit, während sie sich an der Teekanne zu schaffen machte, ist ein leichter Reim. „Kolja, diesen Tee macht eine …?“ „Kuh!“. Hmm….

Kolja und die Kuscheltiere

Wir reden gerade über gefährliche Hunde. Kolja nimmt seinen ausgestopften Kuscheltierhund und zeigt ihn vor. „Aber das hier ist ein ganz lieber Hund. Weil der ist verstopft, ne?“. Äh, ja, eh…

Oma hat zu

„Mama. wir fahren zur Oma.Aber ganz ganz schnell!“
„warum denn so schnell?“ „sonst hat die Oma zu!“

 Rate mal!

Mama: Kolja, was möchtest du denn nachher trinken?
Kolja: rate mal. Fängt mit „A“ an!
Mama: Was denn?
Kolja „WASSER!!“

Loblied

Neulich waren wir zu Besuch in Kerken, ein Spontanbesuch mit „Oma Witha“. Auf dem Kirchenvorplatz trafen wir einen Indischen Mönch, der sich mit uns unterhielt, und uns schließlich einlud, die Kirche zu besuchen. Er hatte einen Schlüssel, und ging vor, um die Kirche aufzuschließen. Aus dem Kinderwagen  tönte es ihm plötzlich hinterher: „Heilig, heilig, heilig bist du ….“

Hilfe Batterien!

Kolja will mit dem Finger in das Joghurtglas, zieht dann aber schuldbewusst zurück: „Das darf ich ja nicht, sonst kommen da Batterien rein!“ (= Bakterien)

Ein armer Mann!

Birgit spricht mit Kolja über St. Martin. Kolja: „Das war so ein armer Mann, der hatte Lumpen an!“.
Birgit: „Ach, was sind denn Lumpen eigentlich?“
„Ja, T-shirts!“

Du und ich

Kolja reimt in seiner unverwechselbaren Art:

Du und ich
Müllers Kuh
Müllers Esel, das bin ich!

Friedhof

Ein Friedhof hat eine besondere Atmosphäre, wenn man abends durchläuft. Das spüren wir auch in Veen  jedesmal. Auch unser Sohn weiß schon ungefähr, was das ist: „Da haben die alle einen Stein auf dem Kopf, die Toten!“, Äh, ja, stimmt…

Ein neuer Name

Kolja bekommt bald ein kleines Geschwisterchen. Wir wissen noch nicht genau, was es wird, aber Kolja hat bereits einen Namensvorschlag, falls es ein kleines Brüderchen werden sollte: Pupser!

Muttertag

Heute ist Muttertag. Das ist offensichtlich sehr geheimnisvoll für ihn. Mama hat es ihm gerade erzählt. Er ist voll dabei: „Psssst! Ich sag’s auch keinem weiter!“

WM-Fieber

Eine Zeitlupe eines Torschusses wird gezeigt. Kolja: „Die dürfen nur langsam laufen!“

„Der in rot ist der Schiedsrichter, der macht auch immer Fotos, ne?“

Beim Endspiel, bei dem Deutschland Weltmeister wurde: „Morgen spiel ich auch Deutscher, ich hab nur meinen Ball nicht dabei!“

Der erste Witz!

Kolja hat neulich seinen ersten eigenen Witz erzählt:

Was bleibt übrig, wenn man von zwanzig die null wegnimmt? – zwanz!

Unser Meisterpianist

Kolja ist mittlerweile 7 Jahre alt und hat Klavierunterrichts seit fast 2 Jahren. Auf dem Nachhauseweg spricht er Birgit an: „Weißt du, was das Schönste am Klavierunterricht ist?“  Birgit ist hellhörig. „Ja, was denn?“  „Wenn man danach wieder nachhause fährt!“.    Hmm, das war jetzt nicht die erhoffte Antwort gewesen…

sCam

Mama, so ’ne Rap-Cam ist schon was Cooles!

abgelenkt